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Allgemeine Historie und Entstehung

Unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg ( 1945) war es den deutschen Werkzeug-Maschinen-Herstellern verboten "kriegsdienliche Dinge/Maschinen" zu produzieren. Der Fa. Georg Böhringer in Göppingen kam es deshalb gerade recht, dass die Gebrüder Scheller aus Chemnitz vertrieben wurden. Das unglaubliche Know-How des Vaters und der Söhne half die eigentliche Drehmaschinenfirma damit am Leben zu halten indem man Textilmaschinen produzierte. Maschinen um z.B. den Nahtstrumpf aus Kunstfaser zu fertigen.
Der unermessliche Erfindergeist dieser Schellers war Basis dafür, dass so die Drehmaschinen-Produktion, als es wieder möglich war, aufgenommen werden konnte.

Scheller trennte sich und stellte die eigene Produktion in der ersten Amerikakrise (um 1970) auf breitere Füße. Neben den Textilmaschinen wurden jetzt Werkzeugmaschinen gebaut. Zunächst natürlich wie in dieser Zeit üblich manuelle Fräsmaschinen. Gefolgt von den ersten nockengesteuerten Bearbeitungszentren. Rolf Helle leitete die Entwicklung dieser Fräsmaschinen. Bald war ihm klar, dass es wenig Sinn macht Bearbeitungswege mit Nocken zu begrenzen. Unterschiedliche Vorschübe führten zu wechselnden Wegen.

Es gab noch keine Glasmaßstäbe, deshalb bediente er sich der damals neu entwickelten Technik der Linearpotentiometer mit deren Einsatz er bei wechselnden Vorschubgeschwindigkeiten eine zumindest konstante Wegkontrolle erreichte. Dieser Entwicklung folgte unmittelbar die Patentanmeldung für eine "wegkontrollierte Steuerung" mit dem Namen "Viamatic". Mit dem Einsatz von Glasmaßstäben (RSF) und Scheibenläufermotoren (BBC) konnte die NC-Steuerung für damalige Zeiten unvorstellbare Genauigkeiten bei variablen Vorschüben erzielen.

Parallel zu dieser Entwicklung stand die Forderung der Formen- und Gesenkbauern im Raum, mit weit überdimensionierten Handrädern Bearbeitungszentren zur Verfügung zu stellen, mit denen man mittels dieser riesigen Handrädern nach Anriss Freiformflächen fräsen wollte. Die Forderungen aus dem Markt stellten Rolf Helle laufend vor neue nahezu unlösbare Aufgaben. Der Gedanke mit den Handrädern nicht mechanisch einzugreifen sondern, etwas ähnlich einem Fahrraddynamo mit dem Handrad anzutreiben und damit den Scheibenläufer zu betätigen, ließ ihn nicht los. 1973 war es dann soweit, er meldete die '"elektrische Welle" (elektronisches Handrad) zum Patent an. Ohne riesigen Kraftaufwand war es so möglich, die Vorschübe zu steuern. Der Bediener musste nicht mehr vor der Maschine stehend den Anriss suchen, sondern konnte sich mit dem mitnehmbaren Handrad in eine Position begeben, von der aus er den Anriss bestens sah.

Die Rechnertechnik wurde zusehends bezahlbar. So wurde aus dem NC das CNC-Bearbeitungszentrum.
Zunächst über Lochstreifen, das hatte man sich beim Fernschreiber abgeguckt, über Disketten, CD's bis hin zu den Datenschnittstellen nahm dieser Technik nun Einzug auf dem Pionierweg von Rolf Helle.

Helle entwickelte dann noch CNC-Zentren auf der Basis von Konsolmaschinen bis hin zur CNC-Bettfräsmaschine HS 2000 mit dreistufigem, über Polygonwellen, schaltbarem Getriebe um schlupffrei in allen Drehzahlbereichen das erforderliche Drehmoment abrufen zu können.

1978 machte sich Rolf Helle selbstständig, war im Verkauf für Funkenerosionsmaschinen tätig, konnte es aber nicht sein lassen ständig nebenzeitenminimierende Lösungen zu suchen. Die Entwicklung der Software JES (Job-Expert-System) machte es problemlos möglich auf der CNC-Fräsmaschine oder horizontalgefertigte rotationssymetrische Elektroden die auf CNC-Drehmaschinen gefertigt waren, auf einer vertikalen CNC-Messmaschine zu messen, den Versatz in den einzelnen linearen und rotativen Achsen zu prüfen, die Abweichungen in JES festzuhalten und so fehlerlos die Daten an die Senk- oder Drahterodiermaschine weiter zu geben.

Mit der Weiterentwicklung unter dem Namen POS (Prozess-Optimierungs-System) durch Michael Helle kann POS Daten an verschiedenste Bearbeitungsmaschinen wie

Fräsmaschinen
CNC Bearbeitungszentren
CNC- Drehmaschinen
CNC-Dreh-Fräs-Zentren

weitergeben.

Mit der Weiterentwicklung von POS entstand dann das Softwaremodul "i-Production". Dieses patentierte System kann berührungslos Materialarten und Werkzeugsysteme erkennen, greift auf Datenbanken zu um dann ideale Drehzahl- und Vorschubbedingungen zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig ist i-Production im Stande User-Datenbanken zuzulassen und kann so z.B. dünnwandige Passagen erkennen um an diesen Stellen dann die Bearbeitungsbedingungen anzupassen.

Michael Helle greift das Bestreben seines Vaters auf und geht konsequent den Weg CNC-Bearbeitungszentren und CNC-Dreh- und Fräszentren so ausgereift auf den Markt zu bringen, dass der Unternehmergewinn nicht über die Ersatzteile und die Monteurstundensätze erwirtschaftet werden muss. Geradlinig werden dann unter der Marke POS CNC-Bearbeitungszentren und unter der Marke PROMAX CNC-Dreh- und Fräszentren entwickelt und verkauft. Bei der Entwicklung werden so Maschinenbau-Grundsätze wie "...nur Ausdehnungskoeffizient-ähnliche Materialien zu paaren" streng befolgt. Linearführungen werden nicht auf Beton, sondern wie es der Maschinenbau vorsieht, auf Meehanite-Guss montiert. Die Ausdehnung dieser Materialien ist  sehr ähnlich und lässt sich deshalb leicht beherrschen.

Um beste Genauigkeiten und höchste Werkzeugstandzeiten zu erreichen ist es unerlässlich die Linearführungen der CNC-Bearbeitungsmaschinen in engster Toleranz einzubauen. Dem dadurch entstehenden Nachteil (enge Toleranzen = mehr Reibungswärme) rückt Michael Helle in der Form zu Leibe, indem er alle Kontaktflächen des Meehanitegusses die in direkter Verbindung mit Lagern und Linearführungen stehen mit temperaturabführenden Materialien impfen. Dies hat zur Folge, dass es keine Stauwärme und auch keine Wärmestaupunkte im Guss gibt. de Wärme wird unmittelbar schnell flächig an genauigkeits-irrelevante Stellen abgeführt.

Helle sträubt sich sehr erfolgreich gegen Strategien in die Maschinen Sonderlösungen einzubauen um über diesen Weg dann versteckt im After-Sale-Geschäft, also über die Hintertür, Geld zu verdienen. Im Klartext heißt das, es werden nicht z.B. Sägegewinde oder M13,5-Gewinde in Wasserpumpen zugelassen, auch werden nicht handelsübliche Fernbedienungen so manipuliert, dass z.B. Pin's vertauscht werden oder Motorflanschen mit abgefräste Ausrichtflächen werden um diese so zu "geistigem Eigentum des Herstellers werden zu lassen um auf diesem Weg weit überhöhte Preise auf dem Ersatzteilmarkt zu erzielen. Helle verwendet überall dort, wo Norm- oder Katalogware einsetzbar ist eben diese Teile. So kann der POS oder/und PROMAX-Kunde sich auch gerne auf dem freien Markt bedienen.

Das alles entbindet Helle nicht, dennoch für alle POS CNC-Bearbeitungszentren oder PROMAX-Dreh-und Fräszentren die Ersatzteile ständig in Rechberghausen (Göppingen) auf Lager zu halten. Die Ersatzteilversorgung für diese Bearbeitungsmaschinen geht so weit, dass Helle rund um die Uhr, vom 1. Januar bis zum 31. Dezember, erreichbar ist. Der stets eingerichtete Monteur-Notdienst hat problemlos jederzeit zugriff auf das Ersatzteillager und rückt in Notfällen, egal wann, aus. Der heute gültige Monteurstundensatz von 69.--,€, hat auch dabei Gültigkeit.

Über all das hinaus hat Helle die Grundeinstellung, dass Maschinen und CAM-Programmiersysteme verkauft werden sollen, sondern, dass man dem Kunden auch die Arbeit mit dem Verkauf der Gebrauchtmaschine abnehmen muss. Darüber zeigt Helle wie sehr man sich selbst auf die Produkte verlässt und bietet bankfrei (ohne BWA und ohne Bilanz) eine eigene Finanzierung, neben den üblichen Leasing- und Mietkaufmodellen, an. Einzig und allein gilt der Eigentumsvorbehalt. Weitere Sicherheiten verlangt Helle nicht. Die RH-Finanzierung wird, meist mit dem Steuerberater des Kunden, voll und ganz auf die Bedürfnisse des Kunden angepasst. Dabei werden steuerliche Vorteile klar in den Vordergrund gestellt.

Wir freuen uns deshalb auf die Zukunft mit Ihnen!